UT3

Unreal Tournament 3 – Das Epische Speil

Dies wurde uns Fans von den Entwicklern Epic versprochen. Als die ersten Käufer die DVD ins Laufwerk legten, kam aber die ernüchternde Wahrheit ans Licht. Nichts mit toller Story oder Charakteren, mit denen man sich im Laufe der Zeit selbst identifizieren konnte. Die Kampagne wird mit einem kleinen Intro eingeleitet und dann spielt man alle Maps, die es auch im Mehrspielerteil gibt, durch. Es wird zwar jeder Modi schön mit Videos beschrieben, doch das ist das einzig Tolle an der Story. Die Bot-KI ersetzt die menschlichen Spieler, doch sie sind von total schusselig und unfähig bis hin zu unfair treffsicher und schlau in verschiedenen Stufen. Die deutsch Synchronisation ist in den Videos nicht die aller Beste, da sie weder Emotionen rüberbringt, noch mit den Lippenbewegungen übereinstimmt. Außerdem ist sie immer monoton und nicht der korrekten Lage angebracht.

unreal-tournament-iiiIm Gefecht selber gibt es auch oft Kommentare der Gegner oder Mitspieler. Diese sind meistens gut gewählt und es kommt selten vor, dass der Hilferuf zum Beispiel bei der falschen Situation gerufen wird. Es gibt auch einen „übergeordneten“ Sprecher, der bei einem zweifach-Kill mit tiefer Stimme „Double-Kill“ ruft. Wenn man inen dritten und vierten Gegner tötet gibt es noch „Mulit-“ und „Mega-Kill“. Wenn man besagtes geschafft hat, und der Sprecher dann „MEGA-Kill“ ruft, löst das im Inneren des Spieler ein los-ich-schaff-noch-einen- Gefühl aus, wie es nicht besser sein könnte. Man versucht richtig, immer noch einen mehr zu erwischen, nur um nochmal die Stimme zu hören, die bei jedem
weiteren Kill lauter und motivierender klingt.

Umfeld bombastisch

Zur Beschreibung der Grafik gibt es eigentlich nur ein Wort: klasse. Vor allem, wenn man einen HD-Fernseher sein Eigen nennen kann. Die Licht- und Schatteneffekte kommen vorzüglich zur Geltung, die Umgebung und die Sonne spiegeln sich realitätsnah in Seen und Flüssen super wieder. Im Verglich zur PC-Version wurden keine Einstriche gemacht, die Grafik ist auf beiden Systemen ziemlich identisch. Auch die Landschaft ist detalliert gestaltet und mit tollen Extras versehen. So gibt es Weltraum-Maps, in denen es Bereiche gibt, wo keine Schwerkraft wirkt und man richtig Fliegen kann, oder die Sprünge unendlich weit gehen.

Gleichfalls sehen auch die Waffen fantastisch und sehr futuristisch aus. Es gibt zwar keine neuen Kriegswerkzeuge als im Vorgänger, jedoch wurden alle optisch frisiert und modifiziert. Eine Neuerung gibt es dagegen: Das Hoverboard. Ein Klick auf die „X“ Taste und eine Art fliegendes Skateboard erscheint unter der Spielfigur. Mit besagtem Board ist man schneller als zu Fuß unterwegs, wird man indes getroffen, fällt man auf den Boden und ist einige Sekunden regungslos. Dies kann der Gegner natürlich ausnutzten und einem den Gar aus machen. Des weiteren kann man auch keine Waffen auf dem Hoverboard benutzten. Einfach wieder ein schneller Druck auf die „X“ Taste und schon hat man wieder festen Boden unter den Füßen und die Waffe in der Hand.

Noch größer und ausgefallener

screen1-ut3-640x330Natürlich stehen auch wieder viele Fahrzeuge zur Verfügung. Anders als im Vorgänger kann man diese aber nur einer der zwei verschiedenen Fraktionen – Axon oder Necris – zuordnen. Auf Seiten der Axon, welche man auch in der Kampagne spielt, gibt es einige kleine und wendige Flitzer, wie den Manta oder Scorpion, aber auch riesige Maschinen mit kräftigen Schlag hinter den Kanonen, wie den Goliath. Fast jedes Fahrzeug hat, genauso wie die Waffen, einen Primären- und Sekundären Schussmodus.

Der mächtige Leviathan kann sich beispielshalber in ein stationäres Geschütz transformieren und hat so eine Kanone, die alles in Staub verwandelt was ihr entgegen kommt. Auf einigen Karten gibt es aber auch Geschütze, welche man dagegen auch nur auf vorgegebenen Schienen fahren und benutzten kann. Selbstverständlich sind auch Powerups von der Partie, etwa der „Schadensverstärker“ oder die „Sprungstiefel“. Alle Powerups sind aber nur eine gewisse Zeit verfügbar und zwar genau 30 Sekunden.

Wenn man in dieser Zeit getötet wird, bleibt beispielsweise der Schadensverstärker mit der Restzeit am Ort des Sterbens liegen und ein anderer Spieler, egal ob Freund oder Feind, kann sich diesen dann wieder holen. Die Sprungstiefel sind nicht zeitlich begrenzt, sondern in der Anzahl der Sprünge, um genau zu seien 3 Stück.

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